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Pressestimmen

Eigener Bericht

Gemeinschaftsausstellung im Atelier Eberhard Wildung


Eberhard Wildung - Sinnliche Körperlandschaften
Einfühlsamkeit und das Auge für das Wesentliche bestimmen seine Arbeiten. Das Wesentliche sind die Formen des menschlichen Körpers. Eine ästhtische Landschaft in Schwarzweiß entstehen zu lassen, das Schöne der Erotik in den Mittelpunkt zu stellen ist seine Absicht. Ein Spiel mit Licht und Schatten, Formen und Linien. Im Fotografierprozess wird das fertige Bild sofort im Kopf erfasst und nicht am Computer kreiert oder bearbeitet. Eberhard Wildung bleibt ein kosequenter Verfechter der klassischen analogen schwarzweiß-Fotografie.

Vera Albers - Schmuckdesign Gold und Silber
Die Goldschmiedin Vera Albers steht für edle Oberflächenstrukturen, schlichte Formen und hochwertiges Material. Die Schmuckstücke ihrer eigenen Kollektion sind mal puristisch und großflächig, mal verspielt und glamourös. Ganz unterschiedliche Materialien kommen zum Einsatz: außergewöhnliche Steine, schimmernde Perlen, glänzender Bernstein oder feine Hölzer- mit edel wirkenden Farb- und Materialkombinationen entwirft Vera Albers Shmuck für den Alltag und auch für besondere, feierliche Anlässe.

Gudrun Hofmann - Kopfschmuck und mehr
Nach dem Textilstudium hat sich Gudrun Hofmann durch Auslandsaufenthalte zu vielfältigen textilen Ideen inspirieren lassen, z.B. afrikanische Batik oder indischer Handstoffdruck. Ganz besonders spannend sind ihre Stirnbänder aus der Zeit in Kanada. Funktionsmode verwandelt Gudrun Hofmann in farbenfrohen Kopfschmuck, der Beginn einer umfangreicheren Kollektion. Sie ist begeistert davon, Stoffe durch Bedrucken, Applizieren oder Besticken zu verändern. Mittlerweile gehören Schals, Mützen, Stulpen und Hüftschmeichler als Unikate oder in kleiner Stückzahl dazu.

Tatjana Pohl - Geschöpftes
Die Kunsthandwerkerin Tatjana Pohl stellt Papier aus den unterschiedlichsten Rohstoffen her. Je fester das Material, umso größer die Herausforderung. Ob aus Brennnesseln, Stroh, Gras, Jeans, Maulbeerseide oder auch Rharbarber. Jeder Rohstoff benötigt eine andere Herangehensweise, um es zum Schluss auch Papier nennen zu können. Die Pflanzen werden gekocht, geschlagen, püriert und mit Wasser aufbereitet. Nach dem Färben mit Pflanzenfarben entstehen dann wunderschöne Schreibwaren und spannende Leuchtobjekte.

Lucas Pohl - Kulinarisches
Lucas Pohl ist noch Schüler auf dem Gymnasium. In seiner Freizeit hat er immerschon gern gekocht und mit Rezepten experimentiert. Seit ca. 3 Jahren fertigt er verschiedene Gewürzsalze, inspiriert durch die Rezepte von Alfons Schuhbeck und mit eigenen Ideen weiterentwickelt. Vor Ort kauft er das französische Fleur de Sel für seine Gewürzsalze ein. Lucas Pohl stellt auch andere Lebensmittel her, wie Sirupe, Marmeladen, Gewürzzucker und Aufstriche. Die gesamten primären Komponeneten seiner Produkte stammen aus dem biologischen Anbau.

Vernissage am Freitag, den 27.09.13 um 18.00 Uhr im Atelier Wildung in der Langen Straße 94 in Ottersberg, dazu Live-Musik mit Bernd Schlott. Er spielt Saxophon, Klarinette und Mundharmonika.

Tag der offenen Tür am Sonntag, den 29.09.13 von 11.00 bis 18.00 Uhr


Achimer Kurier, 23.09.2011

"Sensible Menschenbilder
Gemeinschaftsausstellung von Eberhard Wildung und Vera Albers

Ottersberg (ud). Der Ottersberger Fotograf Eberhard Wildung, ein konsequenter Verfechter der klassischen analogen Schwarzweiß-Fotografie, zeigt in seiner neuen Ausstellung "Analog Art Fotografie" experimentelle Fotos, auf denen Reales irreal-plakativ abgebildet ist. Es sind Verfremdungen, die aus dem Negativ entstehen. Beim Fotografieren wird das endgültige Bild sofort erfasst. Diese Fotos bilden sich während des Fotografierprozesses im Kopf und werden nicht am Computer kreiert oder bearbeitet, beschreibt der Fotograf seine Arbeitsweise. Wildung verlässt dazu seine gewohnten Bildformate und wendet sich dem Großformat zu.
Ein anderer Teil der Ausstellung zeigt sensible Menschenbilder, denen man anmerkt, dass Wildung genau den Moment mit der Hasselblad einfängt, in dem sich die Menschen unbeobachtet fühlen.



"Sensible Menschenbilder" zeigt der Fotograf Eberhard Wildung

Während des Fotografierens öffnen sie sich vertrauensvoll, sodass sehr persönliche Porträts entstehen können, sagt der Fotograf.
Wildung fotografiert in der Regel, ohne zu arrangieren oder künstlich in Szene zu setzen. "Ich nehme mir die Freiheit, mit den Menschen im Einklang zu arbeiten", sagt er. Dazu verlässt er das Atelier und begegnet den Fotografierten in ihrem persönlichen Umfeld.
Gleichzeiting werden in der Ausstellung neue Arbeiten der Schmuckdesignerin Vera Albers aus Clüversborstel zu sehen sein. Die Stücke der Goldschmiedin sind mal puristisch und großflächig, mal verspielt und glamourös. Ihr Markenzeichen sind edle Oberflächenstrukturen, schlichte Formen und hochwertiges Material. Mit Hilfe feiner Goldschmiedekunst lässt sie filigrane Arbeiten entstehen, die von zeitlosem Charakter sind, die Eleganz und Individualität ausstrahlen. Der Vielfältige Einsatz ganz unterschiedlicher Materialien ist die Grundlage für das kreative Schaffen der Schmuckdesignerin. Ob edle Steine, schöne Perlen, ob Bernstein oder feine Hölzer - mit edel wirkenden Farb- und Materialkombinationen entwirft Vera Albers ihren Schmuck.
Die Vernissage wird am Freitag, 23. September, um 18 Uhr, im Atelier von Eberhard Wildung, Lange Str. 94, Ottersberg veranstaltet. Dazu gibt es Live-Musik mit dem Trio Csardango: Jazz und Cafehaus-Musik mit Reinhard Röhrs, Kontrabass, Gitarre; Uli Torspecken, Klavier; Karin Christoph, Geige, Akkordeon. Der Tag der offenen Tür ist am Sonntag, 25. September, von 11 bis 18 Uhr.


Achimer Kurier, 06.05.2010

"Unscharfe" Sichtweisen in Schwarzweiß
Fotograf Eberhard Wildung stellt neue Arbeiten vor / Die schnelle Digitalfotografie ist nicht seine Sache



Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Ein Aktfoto aus der aktuellen Ausstellung mit der Serie "unscharf“ des Ottersberger Fotografen Eberhard Wildung. FOTO:WILDUNG


Ottersberg -Redakteur Uwe Dammann-. Die 6 x 6-Hasselblad ist stattlich und im Vergleich zu heutigen Digitalkameras ein echtes Schwergewicht. Aber der Ottersberger Fotograf Eberhard Wildung schwört auch im Zeitalter der digitalen Fotografie auf die analoge Kamera und bannt gestern wie heute seine Motive auf klassische Schwarzweiß-Filme. Die werden wiederum im Fachlabor entwickelt und heraus kommen Fotografien, die in Klein- und Großformat Kunstwerken gleichen.
Eberhard Wildung ist ein konsequenter Verfechter der klassischen analogen Schwarzweiß-Fotografie und hat sich in den vergangenen Jahren überregional mit seinen kontrastreichen Akt-Aufnahmen einen Namen gemacht. Er zeigt in seiner neuen Ausstellung mit dem Titel "un(scharf)" unter anderem Fotos, in denen Unwesentliches in den Vordergrund gerückt wird und sich die Schärfen verschieben. Einige Motive erschließen sich dadurch erst auf den zweiten Blick. Der Betrachter wird zum genauen Hinschauen aufgefordert. Vieles ist nur angedeutet: "Ein- oder Zweideutig?", scheint sich der Fotograf zu fragen. Manche Fotos im Negativverfahren wirken wie Kohlezeichnungen. Dabei steht aber das erotische Bild immer im Vordergrund. "Meine Bildideen entstehen in der Vorstellung und werden sofort im Fotografierprozess umgesetzt und nicht am Computer kreiert oder bearbeitet", betont Wildung.

-Bauchfalten werden kaschiert- Das Feld der experimentiellen Fotografie hat er mittlerweile erweitert. In zarten Pastelltönen sehen die weiblichen Körper, die er ablichtet, wie gemalt aus. In vielen Bildern vermischt sich die Grenze zwischen Malerei und Fotografie. Die starken Schwarzweiß-Kontraste sind auf anderen Bildern weichen Grautönen gewichen. Lichtüberflutet stehen die Models da, Konturen verschwimmen in Unschärfe und die Modelle präsentieren sich auf den hochwertigen Fotografien von ihrer schönsten Seite. In der aktuellen Serie "unscharf" ist manchmal die Stuhllehne scharf abgebildet, während das Model, das auf dem Stuhl sitzt, nur in Konturen sichtbar ist.
Die Arbeiten des Ottersberger Fotografen Eberhard Wildung sind wahrlich keine Knipsbilder, sondern komponierte fotografische Kunstwerke, in denen mit Licht und Schatten gespielt wird. Orangenhaut bei dem Modell, die ein oder andere Bauchfalte oder Unebenheit auf dem Körper – alles kein Problem. Auf den Fotos werden diese "Unregelmäßigkeiten" so geschickt kaschiert und verschwinden in Unschärfe oder gleißendem Lichtreflex. Manche Abzüge enthalten außerdem einen Farbton in Blau, Grün oder Sepia.

-Dreimal 1a Fotostudio- Der Ottersberger Fotograf, Jahrgang 1952, begann seine Ausbildung 1969. Seit 1977 betreibt er ein eigenes Fotoatelier in Ottersberg und spezialisierte sich 1991 auf exklusive Schwarzweiß-Fotografie. 1996 richtete er sich ein Tageslicht-Atelier an der Langen Straße 94 ein. Seit über 25 Jahren fotografiert er Menschenbilder, hat Kalender mit seinen Fotos erstellt und zahlreiche Ausstellungen mit seinen Aufnahmen bestückt. Er arbeitet mit freien Models und im Kundenauftrag. "Einfühlsamkeit und ein Auge für das Wesentliche bestimmen seine Arbeiten", schwärmen Kritiker. Das Wesentliche dabei sind die Formen des menschlichen Körpers, die auf manchen Bildern wie eine Landschaft erscheinen. "Mir kommt es darauf an, dass ich in meinem Atelier eine entspannte Atmosphäre schaffe,um gemeinsam mit dem Model ein künstlerisch hochwertiges Bild zu kreieren", sagt Wildung. Die schnelle Digitalfotografie sei nicht seine Sache. Obendrein seien die Schwarzweiß-Fotos im Analog-Verfahren qualitativ wesentlich hochwertiger, betont Wildung, fürchtet aber gleichzeitig, dass er es in Zukunft nicht ganz leicht haben wird, sich in der digitalen Bilderflut mit seinem Anspruch an Qualitätsfotos zu behaupten. Doch bis jetzt lässt er sich nicht beirren und bekommt dafür viel öffentliche Anerkennung: Seine Arbeiten wurden in den Jahren 2006, 2007 und 2009 mit der Auszeichnung "1a Fotostudio" des Verlages "markt intern" mit einer Urkunde anerkannt. Am Freitag, 7. Mai, zeigt der Fotograf in seinem Atelier, Lange Straße 94, im Rahmen einer Vernissage seine Arbeiten. Live- Musik gibt es dazu mit Reinhard Röhrs am Bass, Uli Torspeckenam Piano und Chansonette Raphaelle Mellet als Sängerin. Am Sonntag, 9. Mai, folgt ein Tag der offenen Tür in dem Atelier von 11 bis 18 Uhr


Achimer Kreisblatt, 10.06.2009

Gold, Silber und Erotik
Wildung und Albers präsentierten gemeinsame Ausstellung



Ottersberg (kr) - Im Rahmen der traditionellen Sommerausstellungen hatte der Ottersberger Fotokünstler Eberhard Wildung jetzt zu einer ganz besonderen Präsentation eingeladen. Erstmalig hatte er sich von seinem angestammten Metier, der Schwarz-Weiß-Fotografie, gelöst und zeigte Bilder, die auf einem farbiegen Experimentierfeld entstanden waren. Zwar war sich der Ottersberger in seinen Motiven der erotischen Fotografie treu geblieben, die neue Linie jedoch brachte "Farbe ins Spiel" - so der Ausstellungstitel. Zweite Besonderheit war die gemeinsame Präsentation mit einer anderen Künstlerin: Schmuckdesignerin Vera Albers.
Zarte Frauenkörper mit oftmals nur angedeuteten Linien, bei denen man schon mehrfach hinsehen musste, um das Motiv zweifelsfrei zu erkennen, hatte Wildung neben Akte gehängt, die durch das diffuse Licht eine reizvolle Ausstrahlung vermittelten. Angedeutete Handbewegungen, abgewandte Gesichter, kombiniert mit fließenden Linien, fingen in den neuesten Arbeiten Wildungs die Blicke ein und lenkten die Aufmerksamkeit auf eine subtile Erotik, die an Ästhetik kaum zu überbieten ist. Intimität, gepaart mit fotografischem Können und Experimentierkunst - das Ergebnis wirkte fast wie gemalt. Die rund 25 Exponate auf Hochglanzpapier zeichneten sich außerdem dadurch aus, dass keines von ihnen am Computer bearbeitet wurde, wie es heute gang und gebe ist. Wildung holt ohne dies das Maximum an Ausdruckskraft heraus.
Die Sottrumer Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Vera Albers zeigte als eleganten Kontrast zu den Fotografien edlen Schmuck. Selbstentworfene Stücke aus Silber, Gold und anderen Edelmetallen glänzten verführerisch sowohl in puristischer Ausführung als auch in Verbindung mit farbigen Halbedelsteinen. Anregungen aus der Natur wie Blüten, Schneekristalle, bizarre Zweige oder schlanke Gräser dienten der Designerin als Vorgabe für die Bearbeitung von Edelmetallen.
Untermalt wurde die Ausstellungseröffnung mit Live-Musik vom Ottersberger Kontrabassisten Reinhard Röhrs und Uli Torspecken am Piano. Sängerin Petra Wolf ließ dazu weiche Interpretationen aus den Bereichen Jazz, Swing und Pop hören.


Achimer Kreisblatt, 21.05.2008

Sinnlichkeit und Leidenschaft pur
Jahresausstellung bei Wildung eröffnet.



Ottersberg (kr) - Sinnlichkeit und Leidenschaft bestimmten am Wochenende die Eröffnung der Jahresausstellung des Ottersberger Schwarz-Weiß-Fotokünstlers Eberhard Wildung. Für die Vernissage hatte Wildung mit seiner Frau Ute eine spektakuläre Mischung aus Musik, Tanz und sehenswerten Fotografien arrangiert, die Sinne und Seele zum Klingen brachte.
Reinhard Röhrs (Bass/Gesang) und Karin Christoph (Akkordeon/Gesang) zelebrierten Tangomusik vom Feinsten, allerdings nicht allein für´s Gehör, sondern vor allem, um dem tanzenden Tango-Argentino-Duo Hans-Joachim und Christiane Reich den passenden Rhythmus vorzugeben. Auf einer winzigen Fläche tanzte das professionelle Paar den klassischen Tango Argentino in seiner ursprünglichen dramatischen Form - eine atemberaubende Augenweide.
Die Schwarz-Weiß-Fotografien von Eberhard Wildung, diesmal unter dem Titel "Augenblick mal", waren natürlich die Hauptsache der Vernissage; alle drei künstlerischen Genres zusammen bestachen jedoch als verbindende Einheit in Perfektion.
Das Atelier, durch wehende Schleier in Separees unterteilt, stellte jedes Bild in ein reizvolles Licht. Ausschnitte voller intimer Sinnlichkeit, schnöne Körper, viel Haut, dabei das Spiel von Licht und Schatten.
Diese Ausstellung, die durch einen Tag der offenen Tür am Sonntag ihren Höhepunkt fand, wurde vornehmlich in enger Zusammenarbeit mit den Modellen erarbeitet. "Ich habe Kundenwünsche und Anregungen aufgegriffen. Herausgekommen sind dabei diese Bilder, für die es nur eine Bezeichnung, nämlich schön, gibt. Sie unterstreichen wieder mal meine These, dass jeder Mensch schön ist, ohne den Anspruch auf Perfektion erfüllen zu müssen", erklärte Eberhard Wildung, der bei der Konzeption von seiner Frau Ute unterstützt wurde. Die Resonanz der begeisterten Besucher gab ihm Recht.


Achimer Kurier, 23.02.2008

"Fotografische Kunstwerke"
Eberhard Wildung erhielt erneut Auszeichnung


Fotograf Eberhard Wildung (links) bekam von Ortsbürgermeister Klaus Rebentisch die Urkunde überreicht, die ihn als Inhaber eines 1a-Fotostudios ausweist.

Ottersberg -Redakteur Uwe Dammann-. Er hat sich mittlerweile überregional einen guten Ruf erworben - das ist auch dem Brancheninformationsdienst "markt intern" aus Düsseldorf nicht entgangen. Der Ottersberger Fotograf Eberhard Wildung erhielt bereits zum zweiten Mal von "markt intern" die Urkunde "1a Fotostudio 2007" und honorierte damit die Arbeit des Fotografen.
Ortsbürgermeister Klaus Rebentisch übereichte als Vertreter der Gemeinde Eberhard Wildung die Urkunde. "Wir machen das gerne. Solche Auszeichnungen fördern den Einzelhandel im Ort", sagte Rebentisch. Gleich mehrere Punkte haben die Jury des Brancheninformationsdienstes von der Arbeit des Ottersberger Fotostudios überzeugt. Zum einen habe es Eberhard Wildung geschafft, mit seiner Arbeit öffentliche Anerkennung als freischaffender Künstler zu erhalten. Obendrein hob die Jury die Spezialisierung des Fotostudios auf künstlerische, ausschließlich schwarz-weiße Fotografie hervor und lobte die Rahmung und den individuellen Passepartoutzuschnitt-Service im eigenen Atelier. "Sie sind einfühlsam und sensiebel im Umgang mit den Kunden, ob in der Kinder-, Familien- und besonders auch in der künstlerischen schwarz-weiß Aktfotografie", hob die Jury hervor.
Zurzeit ist Eberhard Wildung wieder in der Vorbereitung seiner neuen Jahresausstellung im Mai 2008, die zurzeit noch den Arbeitstitel "Augenblicke-Durchblicke-Einblicke-Überblicke" enthält. Aber der Titel, der in dieser Länge wohl auf kein Plakat passt, soll noch geändert werden. "Ich probiere für diese Ausstellung etwas Neues aus. Ich habe Kunden von mir gebeten, mir Vorschläge für meine Ausstellung mit meinen Arbeiten zu machen", sagt Wildung und hofft, dass die Auswahl der Kunden eine spannende Zusammenstellung künstlerischer Arbeiten ergibt. Wie berichtet, sind die Bilder Wildungs komponierte fotografische Kunstwerke, in denen mit Licht und Schatten gespielt wird. Weitere Infos gibt es unter www.akt-schwarzweiss.de.


Achimer Kurier, 18.01.2007

"Wildung jetzt mit 1a-Fotostudio"
Auszeichnung vom Brancheninformationsdienst " markt intern" für Ottersberger Fotografen


Eberhard Wildung (links) bekam vom Ottersberger Bürgermeister Horst Hofmann die Urkunde als 1a-Fotostudio übereicht. Der Brancheninformationsdienst "markt intern" hat den Fotografen, der künstlerische Aktaufnahmen macht, ausgezeichnet.

Ottersberg -Redakteur Uwe Dammann-. Die Jury lobt die hochwertigen Laborfotos oder Printabzüge auf professionellem Fotopapier, die künstlerische schwarz-weiß Fotografie, Verschwiegenheit gegenüber Dritten, das hauseigene Studio sowie die Homepage-Darstellung, um nur einige Kriterien zu nennen. Der Ottersberger Fotograf Eberhard Wildung kann sich jetzt Inhaber eines 1a-Fotostudios nennen und hat das Ganze sogar schriftlich. Der Ottersberger Bürgermeister Horst Hofmann überbrachte Wildung die Urkunde des Brancheninformationsdienstes "markt intern" aus Düsseldorf.
"Wir wollen mit dieser Auszeichnung die Leistung von Fachhändlern und Fotografen anerkennen, die dem Kunden in besonderer Weise eine gut und breit gefächerte Leistungspalette anbieten", sagt Christoph Diel von "markt intern". Diese Fachhändler würden sich von dem 'Rotstift-Marketing' der Filialisten abheben, so Diel. Seine künstlerisch gestalteten Akt- und Portraitaufnahmen macht der 53-Jährige, der seit 29 Jahren als professioneler Fotograf arbeitet, immer noch klassisch mit einer Analog-Kamera - einer 6 x 6 Hasselblad. Auch die Abzüge sind Handarbeit. Von Wildung sind bereits Kunstkalender erschienen, außerdem waren seine Arbeiten in verschiedenen Ausstellungen zu sehen. Im Internet können seine Arbeiten unter www.akt-schwarzweiss.de angeschaut werden.


Achimer Kreisblatt, 18.01.07

Mit Kamera und viel Herz am Werk
Eberhard Wildungs Atelier als 1a-Fotostudio ausgezeichnet

Ottersberg (kr). Um das Prädikat 1a-Fotostudio zu erhalten, wie es kürzlich von dem renommierten, in Düsseldorf ansässigen Verlag "markt intern" verliehen wurde, müssen viele Kriterien erfüllt werden. Der Ottersberger Fotograf Eberhard Wildung, mit seinem Atelier an der Langen Straße ansässig, hat sie erfüllt und wurde von "markt intern" mit einer Urkunde ausgezeichnet, die seinen Ein-Mann-Betrieb als 1a-Fotostudio ausweist.
"Sie erfüllen einen hohen Leistungsstandard", heißt es darin Schwarz auf Weiß, was in dieser Bezeichnung auch Bezug auf die anspruchsvolle Portraitkunst in Schwarz-Weiß nimmt, die für Eberhard Wildung eine Passion darstellt. Outdoor-Fotografie auf Kundenwunsch, transparente Rechnungsstellung, hochwertige Laborfotos oder Printabzüge auf professionellem Fotopapier, Verschwiegenheit gegenüber Dritten, telefonischer Nachbestell-Service, vielbeachtete Ausstellungen von Fotoarbeiten und nicht zuletzt eine ausführliche Homepage-Darstellung des Studios und seiner Dienstleistungspalette - das waren nur einige der umfangreichen Voraussetzungen, die es in dem bundesweit geführten Wettbewerb zu erfüllen galt.
Auf Wunsch von "markt intern" überreichte Ottersbergers Bürgermeister Horst Hofmann am Dienstag die Auszeichnung und verlieh der Würdigung somit einen offiziellen Charakter. "Ich bin erfreut, dass ein im Flecken Ottersberg ansässiger Fotokünstler mit dieser begehrten Auszeichnung bedacht wird. Das ist schon etwas besonderes und zeigt, dass unsere heimische Wirtschaft überregional Beachtung findet", lobte Hofmann. "Ich bin sehr stolz", freute sich Eberhard Wildung und hatte schnell einen Ehrenplatz für die Urkunde inmitten von Prominentenfotos gefunden, die in jüngster Vergangenheit in seinem Atelier entstanden sind. Die Urkunde soll neben den Konterfeis der Bremer Fußballnationalspieler Torsten Frings mit Familie und Miroslav Klose mit Familie hängen und einen weiteren Blickfang darstellen.
"Die Urkunde bestätigt einmal mehr meinen Grundsatz, dass anspruchsvolle Bilder nicht mit der Kamera, sondern mit dem Herzen aufgenommen werden", sagte Wildung.


Achimer Kreisblatt, 10.05.2005

"Die Ur-Schönheit aller Frauen"
Sinnlich-erotische Atelierausstellung bei Eberhard Wildung

Ottersberg (kr)...Sinnlich-erotische Aufnahmen in Schwarz-weiß zeigen einmal mehr die unverwechselbare Handschrift des Ottersberger Kunstfotografen, der es meisterlich versteht, Perspektiven hervorzuheben.
Ein wohlgeformter Busen, ein paar Zentimeter nackte Haut, weibliche Rundungen, künstlerisch in Szene gesetzt, verlocken das Publikum, den Bildern mehr als nur einen Blick zu schenken.
Fotos von Körpern, die sich neben ihren eigenen Gibsabdruck präsentieren, greifen das Ausstellungsthema auf und machen deutlich, dass Frauen, egal in welchem Lebensabschnitt, immer eine Art Ur-Schönheit in sich bergen.
Der gewölbte Leib einer Hochschwangeren in Gips, daneben derselbe Körper wieder erschlankt, entführt die Gedanken und das Vorstellungsvermögen der Betrachter in einer Zeitspanne voller Fantasie.
"Jeder Mensch ist schön, ohne Anspruch an Perfektionismus erfüllen zu müssen. Insbesondere jene, die in sich selbst ruhen, mit ihrem Körper in Einklang leben, strahlen eine große Anziehungskraft aus.
Momente mit der Kamera einzufangen, Vorzüge hervorzuben, das hat schon was ganz Intimes", meint Eberhard Wildung, dessen Modelle vorzugsweise Frauen sind...


Achimer Kreisblatt, 17.05.2004

"Akt-Fotos in Schubladen"
Wildung-Ausstellung: Bilder in ungewöhnlichen Rahmen

Ottersberg (kr) - Eberhard Wildung, Fotograf aus Ottersberg mit künstlerischem Anspruch, präsentierte am vergangenen Wochenende eine Ausstellung, die das Thema`Schwarzweiss-Fotografie´ in ein ganz neues Licht rückte.
Unter dem Titel `Schubladen, Kästen, Miniaturen´ hatte der Fotograf seiner Kreativität freien Lauf gelassen und seinen ästhetischen Körperaufnahmen einen besonderen Rahmen verpasst.
Antike Schubladen, die jahrelang auf seinem Dachboden ein unbeachtetes Dasein geführt hatten, aber zum Wegwerfen zu schade waren, hatten zusammen mit simplen Kisten für Südfrüchte einen Anreiz gegeben, neueste Arbeiten in Szene zu setzen.
Bildausschnitte sinnlich-erotischer Aktaufnahmen reduzierten die Bildinhalte ins Minimalistische, eine Ausrichtung, der sich Eberhard Wildung mehr und mehr verschreibt. Beide Komponenten, Foto und Rahmung hoben einander in der gegensätzlichen Wirkung efektvoll hervor, schöne und einfache Materialien korrospondierten dabei in ungewohnter, aber durchaus ansprechender Weise miteinander.
"Edel muss nicht teuer sein.Die Sicherheit ist es, das Understatement und der Purismis, der Schwarzweiss-Fotografie nach dem Minimalismus verlangen lässt.
Jede Opulenz wäre als Beiwerk zu meinen Bildern fehl am Platze", meinte Eberhard Wildung, der sich freute, eine Vielzahl von Besuchern begrüßen zu können
Zarte Frauenkörper, wohlgerundete Busen, Aufnahmen von intimen Momenten, in denen Modell und Kamera eine fast sinnliche Verbindung miteinander eingegangen waren, ließen den Betrachter in eine Welt voller Geheimnisse eintauchen. Die zarte Andeutung einer Körperrundung und immer wieder viel Haut eröffneten mit ihren sensiblen Perspektiven jedem Betrachter eine Welt voller erotischer Geheimnisse.
Freche Dessous, endlos lange Beine in Highheels oder einfach nur eine nackte Schulter mit lebendigem Muskelspiel unter der Haut begeisterten den Besucher.


Achimer Kreisblatt/Der Sonntags-Tipp, 06.06.2003

"Gespür für Licht und Schatten"
Schwarz-weisse Fotografie als Kunstform

Ottersberg (kr) . Die fotografische Handschrift des Ottersbergers Eberhard Wildung ist unverwechselbar. Fotografie in Schwarzweiss-Technik aus seinem Atelier stellt Menschen in den Vordergrund - Menschen in ganz speziellen, oft intimen Momenten, wobei mit intim nicht ausschließlich Erotik gemeint ist. Ein Rundgang durch die jüngste, mehrtägige Atelierausstellung ließ so manchen Besucher wie gebannt vor künstlerischen Portraitstudien verharren.
Den Maler Christian Modersohn zeigte Eberhard Wildung mitten in seinem Maleralltag. Versonnen und wie unbeobachtet betrachtet der hochbetagte Künstler seine Arbeitsutensilien, sitzt vor der Staffelei, ganz eins mit der Inspiration und dem Moment des Schaffens.
Die Schönheit des Ateliers einzufangen, sie in ihrem kraftvollen Ausdruck wie unberührt wiederzugeben, ist dem Fotografen mit dieser Studie hervorragend gelungen. Der von Licht und Schatten bestimmte Moment des Fotos rückt ab von dem Schnelllebigen und ist weit entfernt vom Effekt eines Schnappschusses. Eberhard Wildung lässt in seinen Bildern Zeit zu einen dehnbaren, festgehaltenen Begriff werden. Sämtliche Ausgestellten Fotos, ob von Paaren, jungen Familien oder einzelnen Menschen, strahlen eine Ruhe aus, die ins Meditative geht. Erotische Bilder von gutgewachsenen Menschen zeigen Körper von spannungsgeladenen Inhalt. Haut erscheint darauf wie Samt, Muskeln, Haare, Konturen geben den Menschen pur wieder.
Die Bilderserie eines jungen Hochzeitpaares erzählt dem Betrachter die Geschichte des ersten richtigen Alleinseins. Wie eine reife Frucht schält sich auf den Fotos eine schöne Frau aus ihrem Feststaat, lässt viel Haut sehen, ohne einen anzüglichen Eindruck zu erwecken. Ein raffiniertes Spiel mit Licht und Schatten verlangt dem Betrachter die Fähigkeit zur Assoziation ab, lässt ihn mit dem Blick die Situation ausloten und reizt die eigene Vorstellungskraft.
Momentaufnahmen bezaubern durch natürliche Ausdruckskraft, verdeutlichen den Dialog zwischen Modell und Fotograf und binden den Betrachter in diesen geistigen Austausch mit ein.
Stimmungen werden sichtbar, und sparsames Drumherum lässt den Menschen wie ein Kunstwerk erscheinen. Wie hingegossen liegt eine Schwangere auf dem Boden. Ihe Körperform ist voller Ästhetik, der gewölbte Leib reckt sich dem Betrachter entgegen und weckt die Neugierde auf das beginnende Leben.
In seinen Arbeiten erweitert Eberhard Wildung das fotografische Spektrum, rückt es ab vom Alltäglichen und stellt die Kunst ganz vorne an.
"In meinen Fotografien arbeite ich bewusst mit einer reduzierten Formensprache", erläutert der Fotograf, der eigens dafür in einem Atelier ein spezielles Tageslichtvolumen schuf.
Die Individualität eines jeden Menschen auszudrücken und den Moment des Einzigartigen einzufangen, dabei aber ganz bewusst auf jede gekünstelte Pose verzichten, ist ihm dabei ganz wichtig.
"Ich fotografiere nie mit Zeitdruck. Eine entspannte Atmosphäre muss immer gewährleistet sein, dann entstehen fotografische Höhepunkte ganz von allein"
Die Professionalität des Künstlers hinter der Kamera sei ein unbedingtes Muss, um ein gewisses Vertrauensverhältnis zu schaffen, das Gespür für Licht und Schatten und ein in langen Arbeitsjahren gewachsenes Empfinden für Formen und Momente ebenso, um einen optisch - ästhetischen Genuss zu erzielen. Seine 6 x 6 Hasselblad ist Eberhard Wildung dabei eine treue Begleiterin.


Achimer Kurier, 31.05.2002

"Körperlandschaften als Erlebnisfotografie"

Landkreis (Andreas Becker) - Den weiblichen Körper versteht Eberhard Wildung gut in Szene zu setzten. Ob ganz nackt oder in zarten Dessous, ob Ganzkörper oder Detailaufnahme, der Fotograf beherrscht die Kunst, das Schöne und Besondere der weiblichen Erotik in den Mittelpunkt seiner schwarz-weißen Bilder zu rücken.

-Erotischer Blickwinkel-

`Körperlandschaften´ nennt er seine Werke, die er seit Jahren in seinem Ottersberger Atelier entwirft. "Jeder Mensch ist einmalig, und ich versuche, das Schöne nach außen zu bringen und zu zeigen", erzählt Eberhard Wildung. Für den Umstand, dass fast ausschließlich weibliche Kunden zu ihm kommen, hat er keine schlüssige Erklärung parat. "Vielleicht liegt es daran, dass Frauen zu ihrem Körper ein anderes Verhältnis haben", vermutet Wildung. Die Plakate und Fotos an den Wänden seines Ateliers belegen jedenfalls, dass der weibliche Körper eine nahezu unentliche Vielfalt an Motiven bietet.
Allen Arbeiten gemeinsam ist ein erotischer Blickwinkel ohne Voyeurismus und eine Inszenierung, die mit einem Spiel von Licht und Schatten den Frauen schmeichelt. Denn die Abbildung der harten Realität ist nicht das Anliegen des 50-Jährigen, der in diesem Monat auch sein 25. Jubiläum als Fotograf feiern konnte. "Ich versuche, die Frauen gut aussehen zu lassen. Das soll ruhig ein bisschen weich sein und eine romantische Atmosphäre haben", so Wildung. Zaubern kann jedoch auch Wildung nicht: "Ich hatte mal eine Kundin, die ein Problem mit ihrem Alter hatte und auf den Fotos 25 Jahre jünger aussehen wollte. Aber das kann auch ich nicht leisten."

-Kundinnen aus ganz Norddeutschland-

Mit seiner Ästhetik der Körper hat es Eberhard Wildung in sechs Jahren zum gefragten Aktfotografen im weiten Umkreis gebracht. Seine Kundinnen kommen aus ganz Norddeutschland, um sich ablichten zu lassen. "Man wundert sich wirklich, woher die Leute anreisen. Ein Vorteil ist wohl, dass es hier anonym ist, aber alles in entspannter Atmosphäre abläuft." Mit einer derart großen Resonanz hatte er, als er sein Tageslichtatelier vor sechs Jahren baute, nie gerechnet. "In der ersten Zeit habe ich 80 bis 90 Prozent Portraits gemacht und den Rest Aktaufnahmen. Mittlerweile hat sich das Verhältnis längst umgekehrt".

Bekannt geworden ist er in erster Linie durch Mundpropaganda und Ausstellungen seiner Werke, von denen er schon etliche organisiert hat. "Angefangen hat das im Grunde damit, dass mich nach einer Ausstellung der Körperlandschaften eine Frau angerufen und gefragt hat, ob ich solche Fotos auch von ihr machen könnte", erinnert er sich an die ersten kommerziellen Aufträge in diesem Bereich. Angefangen, aus privatem fotografischem Interesse Aktaufnahmen zu machen, hat Wildung in seiner Lehrzeit. "Ich glaube, fast jeder engagierte Fotograf kommt früher oder später zu dem Punkt, wo er Aktaufnahmen machen will".

-Professionalität und Routine-

Mittlerweile ist die Inszenierung des weiblichen Körpers sein tägliches Brot. Doch bevor der Forograf zum ersten Mal auf den Auslöser drückt, stehen ausführliche Gespräche auf dem Programm. Denn in der Regel wissen die Frauen noch nicht, was sie wollen. Also macht Wildung Vorschläge, oder Forograf und Modell lassen sich von seinen früheren Arbeiten inspirieren. Voraussetzung für ein gutes Ergebnis ist in jedem Fall ein guter Kontakt zwischen den beiden Beteiligten. "Jede weitere Person kann stören, weil man abgelenkt wird", so Wildung.

Die Nacktheit seiner Modelle ist für den Ottersberger nichts Ungewöhnliches mehr. "Man muss einfach lernen, wie man damit umgeht", erzählt er und betont, dass voyeuristische Empfindungen in seiner Arbeit nichts zu suchen haben. "Wenn ich da persönliche Gefühle entwickeln würde, könnte ich den Job gar nicht machen", stellt er klar. So dass die Aufnahmen in einer gemütlichen, aber sachlichen Atmosphäre über die Bühne gehen. Nachdem die Richtung festgelegt ist, legt er los und hat mittlerweile so viel Routine, dass selbst unsichere Frauen im Zuge der Aufnahmen locker werden. "Manchmal beginnen die Kundinnen zu zweifeln, wenn sie ins Atelier kommen, aber das legt sich meist schnell wieder. Das ist dann nur noch konzentriertes Arbeiten auf beiden Seiten.

-Künstlerisches Abbild-

Die meisten Frauen, die in sein Atelier kommen, machen die Fotos für sich selbst oder wollen ihren Partner mit einem außergewöhnlichen Geschenk erfreuen. Ihnen bietet er nicht nur ein künstlerisches Abbild ihres Körpers, sondern auch ein Stück `Erlebnisfotografie´. "Einige haben mir hinterher gesagt, dass sie froh sind, dass sie es gemacht haben, weil das ihr Selbstbewusstsein gestärkt hat", erzählt der Ottersberger. Pro Kundin verschießt er bis zu 150 Aufnahmen, die besten werden ausgesucht und gegebenenfalls in einem Speziallabor bearbeitet und eingefärbt. Leid geworden ist er den weiblichen Körper im Laufe der Jahre noch nicht: "Jede Frau ist anders, und dadurch entwickeln sich ständig neue Ideen."


Achimer Kreisblatt, 29.12.2000

"Zwölf Monate voll sinnlicher Landschaften"
Eberhard Wildung stellt zum Jahreswechsel seinen zeitlosen Kalender mit außergewöhnlichen Fotos vor

Ottersberg - Eine sechs Mal sechs Hasselblad, einige Scheinwerfer und Kreativität, das ist alles, was er für seine Arbeit braucht. Er nennt das `Reduktion der Gestaltungsmittel´. "Er" ist der Ottersberger Fotograf Eberhard Wildung und unstreitbar einer jenen Vertreter des Genres, die in der Technik lediglich die Grundlage für ihre künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten sehen.
Eberhard Wildung arbeitet ausschließlich schwarz-weiß. Doch das war nicht immer so. Schließlich absolvierte er seine Ausbildung in einer Zeit, in der die Freude an brillanten Farben die Schwarzweißfotografie nahezu verdrängte. Erst Anfang der 90er, als sich rundherum alles aufmachte, den Weg ins digitale Zeitalter zu gehen, kehrte Eberhard Wildung nun auch beruflich zurück zu seiner heimlichen Leidenschaft - der Schwarzweißfotografie. Er baute sich ein Tageslichtstutio fernab der hektischen Großstädte und spezialisierte sich auf kunstvolle Portrait- sowie Aktfotografie. Seitdem stellt er fast jedes Jahr eine neue Ausstellung zusammen.
Doch auch wenn seine Arbeiten nun quer durch Deutschland `wandern´ Premiere ist immer im eigenen Atelier. Immer haben seine Arbeiten etwas Unklares, Geheimnisvolles, Eigenartiges. Nie öffnen sich seine Bilder vollständig dem Betrachter. Nie enthüllt das Licht alles, was es zu entdecken gibt. Immer bleibt etwas im Schatten zurück, das nur zu erahnen ist. Besonders deutlich wird dieser eigene Stil in seinen Arbeiten zur Ausstellung `Körperlandschaften´, eine Wanderausstellung, die im vergangenen im norddeutschen Raum zu sehen war.
"In meinen Bildern arbeite ich bewusst mit einer reduzierten Formensprache. Durch das Spiel mit Licht und Schatten, Formen, Linien und abstrakten Ausschnitten des menschlichen Körpers möchte ich das Assoziationspotenzial des Betrachters mit einbeziehen, eine ästhetische Landschaft in Schwarzweiß vor seinem Auge entstehen lassen", erklärt Eberhard Wildung seine Intension.
Doch wer glaubt, hier ist alles inszeniert, nur Show, der irrt. Was Eberhard Wildung wirklich fasziniert, ist die Natürlichkeit. Er arbeitet am liebsten mit Amateurmodellen. Auf viel technischen Schnick-Schnack verzichtet er bewusst. "Ich bin Bühnenlichtfreak", lächelt Wildung, "und mein besonderer Trick ist Geduld. Darauf warten, dass etwas Spontanes passiert, dass die Modelle Vertrauen fassen und sich mit einbringen".
Kaum zu glauben, dass das, was da in Körperlandschaften nach aufwendigen Posing eines Profimodells aussieht, von einem Amateurmodell erarbeitet und nur mit wenigen gezielt eingesetzten Spots ins rechte Licht gerückt wurde.
Zwölf dieser außergewöhnlichen `Landschaftsaufnahmen´ sind nun in einem `Zeitlosen Kalender´ veröffentlicht worden. Ein schönes Geschenk nicht nur für Freunde der Aktfotografie, denn die künstlerischen Schwarzweißfotografien überraschen vor allem auch durch eine besondere Ästhetik und den kreativen Umgang mit dem Licht.


All pictures ©opyright by Eberhard Wildung